Die elektronische Patientenakte (elektronische Gesundheitsakte) führt Dokumentationen in der Palliativversorgung zusammen.
Lösung

ePalliativ

Die elektronische Patientenakte in der Palliativversorgung

Seit dem 1. April 2007 haben Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung Anspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV). Zum Zwecke einer qualitativ hochwertigen Umsetzung dieser Gesetzesvorgabe haben die Telekom  und das niederländische IT-Unternehmen Portavita das Projekt elektronische Palliativakte (ePalliativ) gestartet.
Die Telekom  hat mit diesem Projekt erstmalig getestet, wie sich die Aufgabe und die heterogenen Strukturen der SAPV-Teams, die aus einem Kernteam sowie assoziierten Partnern bestehen, mittels der elektronischen Patientenakte ICT-technisch abbilden und unterstützen lassen. Um zu erkennen, inwieweit sich solche technologiegestützten Ansätze auch auf weitere Tätigkeitsfelder ausweiten lassen, wurde  das Projekt im Rahmen einer Dissertation an der Universität Witten/Herdecke und in beiderseitigem Engagement wissenschaftlich begleitet.

Auf einen Blick.

  • Innovationsprojekt von Telekom und Portavita zur Unterstützung neuer Versorgungsformen am Beispiel der hochkomplexen Palliativversorgung
  • Nutzung einer webbasierten, elektronischen Patientenakte zur digitalisierten Abbildung des papiergestützten Versorgungsprozesses
  • Patientenakte vereinfacht den Dokumentationsaufwand für Ärzte und Pflegekräfte und verbessert die Betreuung schwerstkranker Patienten im vertrauten häuslichen Umfeld
  • Intelligente Vernetzung schließt Versorgungslücken und Informationsdefizite
  • Wissenschaftliche Evaluation des Vorhabens beleuchtet Möglichkeiten der ICT zur Verbesserung der Versorgungslandschaft