Telemonitoring ermöglicht es Ärzten, Patienten mit chronischen Krankheiten auch zu Hause rund um die Uhr zu betreuen.
Lösung

Telemedizinischer Arbeitsplatz

Optimal versorgt und mobil bleiben: Der telemedizinische Arbeitsplatz „Herzinsuffizienz“

In Europa hat sich der allgemeine Gesundheitszustand der Bevölkerung über die letzten Jahrzehnte erheblich verbessert. So ist die Lebenserwartung allein in den letzten 20 Jahren durchschnittlich um mehr als sechs Jahre gestiegen. Dabei verbringen die Menschen in Europa und den anderen Industriestaaten die längste Zeit ihres Lebens gesund. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft sorgt aber vor allem in den letzten Lebensjahren für ein Ansteigen der Leiden durch chronische Krankheiten. Der Bedarf an altersgerechter und kontinuierlicher Behandlung und Betreuung nimmt somit stark zu.
Dem gegenüber steht jedoch eine stagnierende, regional sogar stark abnehmende Zahl an Ärzten und medizinischem Personal. So hat sich in den letzten zehn Jahren die Zahl der Ärzte in vielen EU-Staaten nicht erhöht. Zudem hat sich das Verhältnis von Fach- und Hausärzten in der letzten Dekade gedreht. Es gibt in Europa immer weniger Hausärzte, die eine ortsnahe Grundversorgung, insbesondere für altersbedingte und chronische Erkrankungen, sicherstellen können.

Wachsende Gesundheitsausgaben und Versorgungslücken durch demographischen Wandel

Der demographische Wandel vollzieht sich dabei besonders rasch im ländlichen Raum. Der Mangel an medizinischem Personal führt bereits heute zu einer regionalen Unterversorgung. Ältere Menschen werden zukünftig nicht nur von einer, sondern einer Vielzahl von Krankheiten (Multimorbidität) betroffen sein. Die entstehende höhere Behandlungshäufigkeit führt zwangsläufig zu einem Anstieg der Gesundheitsausgaben. Die Finanzierungsspielräume der öffentlichen Hand sind wegen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrisen begrenzt. Der Kostendruck auf steuerfinanzierte Gesundheitsleistungen steigt somit zunehmend.
Der wachsende Bedarf an Gesundheitsversorgung bei gleichzeitig sinkender Zahl an Ärzten und haushaltspolitische Schuldenbremsen bzw. Sparpakete stellen die EU-Staaten vor massive Herausforderungen. Diese lassen sich nur durch signifikante Produktivitätssteigerungen im Gesundheitssektor bewältigen. Kosteneffektive Betreuungsstrukturen zu schaffen und gleichzeitig eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung beizubehalten kann nur gelingen, wenn Ärzte und Pflegekräfte ortsungebunden auf Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnologien arbeiten können. Der Einsatz von sicheren „eHealth“-Anwendungen, wie die Telemedizin, kann dazu einen Beitrag leisten.

Telemonitoring in der Diagnostik und Therapie, als auch bei der kontinuierlichen Betreuung von Patienten gewinnt an Bedeutung

Der medizinische Nutzen und die Wirtschaftlichkeit von modernen telemedizinischen Betreuungsformen wurden durch eine Reihe von klinischen und gesundheitsökonomischen Studien nachgewiesen (z. B. bei PfH-Partnership for the Heart in Zusammenarbeit mit der Charité). Die rasante Entwicklung von mobilen Datennetzen in puncto Breitbandgeschwindigkeit und Netzabdeckung ermöglicht heute die breite Anwendung von Telemonitoring durch mobile Medizingeräte. Echtzeitübertragung von Vitaldaten gibt Arzt und Patienten gleichermaßen mehr Sicherheit, chronische Krankheiten mit hohem Risiko auch zu Hause rund um die Uhr zu betreuen. Telemedizin steht auch synonym für intersektorale Gesundheitsversorgung. Die sichere Vernetzung, gekoppelt mit der elektronischen Patientendokumentation und IT-gestützte Behandlungsprozesse bilden das Kernstück der Telemedizin und sorgen so nicht nur für mehr Patientensicherheit und eine optimale poststationäre Versorgung, sondern auch für effektive Hilfe in häuslichen Notsituationen.

Das Potenzial der hochwertigen Medizin aus der Ferne

Wir bieten: Ganzheitliches Monitoring von Herzinsuffizienz-Patienten

Die Vorteile

Die Ausstattung für zu Hause