IPAD STATT AKTENORDNER

Um seine Patienten noch besser versorgen zu können und gleichzeitig wettbewerbsfähiger zu werden, hat das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn sich für den Einsatz von iMedOne® Mobile entschieden. Per iPad greifen nun die Ärzte und das Pflegepersonal auf aktuelle Befunde, Diagnosen oder Aufnahmen zu. Der Behandlungsverlauf im Krankenhausinformationssystem wird direkt am Krankenbett gesteuert und dokumentiert. Die Diagnostik wird in den Leistungsstellen beauftragt und die Medikation und die Therapie verordnet. Auf diese Weise wird das Arbeiten effizienter, die Qualität der Pflege wird verbessert und die Abrechenbarkeit von Leistungen erleichtert. Auf einen Blick:

  • Intuitiv bedienbare App für den mobilen Zugriff auf das KIS ‚‚
  • Nahezu papierlose Dokumentation spart Zeit und erhöht die Qualität ‚‚
  • Fotografie- und Diktatfunktion
  • ‚‚Einfaches Aufgabenmanagement
  • ‚‚Schnellere Kommunikation durch digitales Nachfragen, Auftragserteilung an Leistungsstellen und digitale Genehmigungen ‚‚Mobiler Zugriff auf die eigenen Termine sowie auf die Kalender der jeweiligen Organisationseinheit
  • ‚‚Geringer Schulungsaufwand und hohe Akzeptanz beim Fachpersonal ‚‚
  • Kommunikation mit KIS via WLAN oder per VPN-Tunnel für ausgewählte Führungskräfte

Flyer "Gemeinschaftskrankenhaus Bonn" downloaden

DER KUNDE

Das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn St. Elisabeth/St. Petrus/St. Johannes ist 1996 aus der Fusion des St. Elisabeth Krankenhauses sowie dem Brüderkrankenhaus St. Petrus hervorgegangen. 2002 stieß das St. Johannes-Hospital hinzu. Das Krankenhaus ist mit sämtlichen für die Regelversorgung notwendigen Fachabteilungen ausgestattet und verfügt über knapp 500 Betten. Jährlich werden rund 18.000 stationäre sowie über 40.000 ambulante Behandlungen vorgenommen. Das Krankenhaus ist das einzige Bonner Innenstadtkrankenhaus. Es beschäftigt knapp 1.000 Mitarbeiter, von denen rund 150 Vollzeitkräfte als Ärzte und etwa 450 im pflegerischen oder therapeutischen Bereich tätig sind.

„Röntgenbilder haben wir bereits abgeschafft und durch ein digitales Bildmanagement ersetzt. Damit haben wir bereits die Stufe fünf des Electronic Medical Record Adoption Model (EMRAM) erreicht.“ 

Klaus-Werner Szesik, Kaufmännischer Direktor, Gemeinschaftskrankenhaus Bonn

DIE HERAUSFORDERUNG

Gefordert war ein Gerät, das Ärzte und Pflegepersonal ständig bei sich tragen und mit dem sie überall auf klinisch relevante Daten zugreifen und gleichzeitig auch direkt dokumentieren können. Dabei stand die Modernisierung des Krankenhauses und seiner Prozesse im Vordergrund. Effizienteres Arbeiten und die Verbesserung der Pflegequalität, waren weitere Anforderungen die das Gemeinschaftskrankenhaus hatte. Vor allem auf eine fehlerfreie Dokumentation als Pflicht und Voraussetzung für die Pflege wurde großer Wert gelegt. Alle Infos sollten strukturiert und nachvollziehbar vorliegen sowie sofort abrufbar sein, damit im Notfall rasch eingegriffen werden kann. Ein weiterer Punkt war eine klare Trennung der verschiedenen Aufgaben von Ärzten und Pflegepersonal. Hier sollte zukünftig nach Zuständigkeiten getrennt und dokumentiert werden. Darüber hinaus sollten höhere Sicherheitsstandards in der Arzneimitteltherapie eingeführt werden, um den Ärzten in diesem Bereich mehr Hilfestellung zu geben. Als schlussendliches Ziel wurde festgelegt, in Zukunft komplett auf die Papierdokumentation zu verzichten.

DIE LÖSUNG

Die Gefäßchirurgie hat als eine der ersten Stationen des Gemeinschaftskrankenhauses das mobile Arbeiten mit iMedOne® Mobile eingeführt. Die schweren Papierakten gehören nun der Vergangenheit an. Stattdessen greifen die Mitarbeiter aus der Pflege mobil auf das Krankenhaus-Informationssystem (KIS) iMedOne® zu, das sie dank der handlichen Größe des iPad Mini jederzeit in der Kitteltasche bei sich tragen und notwendige Infos sofort abrufen können. Die Station verfügt über sechs iPad Mini, jeweils drei für die Ärzte und für das Pflegepersonal. Hat ein Kollege des Pflegedienstes seine Schicht beendet, reicht er sein iPad Mini weiter. Die Geräte der Ärzte sind personalisiert. Viele medizinischen Informationen erfassen die Ärzte und das Pflegepersonal direkt am Patientenbett. Das ist gerade für die Gefäßchirurgie sehr praktisch. Denn die iPad Mini verfügen über eine Fotokamera, auf die die App iMedOne® Mobile zugreift. Die Schwestern fotografieren Wunden mit dem Gerät und spielen die Aufnahmen direkt in die digitale Akte ein. So geht keine Zeit mit lästigen Umformatierungen und überspielen von Daten verloren. Falsche Zuordnungen von Wundfotos sind damit ausgeschlossen, da die Patientendaten immer automatisch in jedes Bild eingefügt werden. Um Verwechslungen zu vermeiden, werden neue Patienten außerdem fotografiert und ihr Bild der Akte beigefügt. Die Software deckt den kompletten Pflegeprozess ab. Sämtliche Arbeitsschritte finden sich hier wieder: Mit einem Antippen wird die jeweilige Kategorie mit einem grünen Häkchen versehen. Zweimaliges Tippen hat ein rotes Häkchen zur Folge und bedeutet, dass die Maßnahme nicht nötig oder nicht durchführbar war und daher nicht erbracht wurde. Neben den Vitaldaten enthält die digitale Akte alle verfügbaren Informationen wie Labordaten oder lässt sich mit dem PACS verknüpfen, um Röntgenbilder auf dem iPad mini anzuzeigen. Alles was im KIS verfügbar ist, steht auch mobil zur Verfügung.

DER KUNDENNUTZEN

Durch digitales Arbeiten wurde die Effizienz gesteigert und die Pflege verbessert. Die digitalen Daten müssen nur einmal erhoben werden. Das senkt die Kosten und vermeidet zusätzliche Belastungen für den Patienten – zum Beispiel beim Röntgen. Die digitale Dokumentation ist zudem genauer. Fehler, die entstehen, weil die Handschrift des Arztes schlecht lesbar ist, passieren nicht mehr. Durch die immer komplexer werdenden Prozesse in der Medizin benötigen auch Ärzte Hilfestellungen in ihrem Arbeitsalltag, der von lebenswichtigen Entscheidungen geprägt ist. Die Ärzte in Bonn können mit Hilfe von iMedOne® und iMedOne® Mobile auf elektronische Entscheidungshilfen wie z. B. auf einen Arzneimitteltherapie-Sicherheitscheck oder auf vom System vorgeschlagene Medikationen zurückgreifen. Die digitale Datenhaltung ist gerade für ein Haus mit mehreren Standorten wie Bonn von Vorteil, da von allen Standorten auf die Daten zugegriffen werden kann. Aber auch andere Gründe sprechen dafür, digitale Prozesse einzuführen, so zum Beispiel die Abrechnung oder die Dokumentation.

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